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Die drei Epochen prädigitaler Aufnahmetechniken (1877-1975) in 17 Bildern

Tretet ein in die Welt der Tapes, Stromkreise und mechanischen Wahnsinns

  • Mixmag Redaktion
  • 24 March 2018

Der moderne Aufzeichnungsprozess ist keineswegs eine einfache Aufgabe. Um solide Sounds zu kreieren, die eines breiten Konsums würdig sind, bedarf es eines technischen Know-hows und eines kreativen Ohrs, das letztendlich in eine mühsame und akribische Aufgabe münden kann, die Wochen, Monate und sogar Jahre in Anspruch nimmt.

Abgesehen davon verblasst die Fähigkeit, Ableton (oder eine beliebige DAW) zu öffnen und Projekte ohne Konsequenzen zu verkaufen, im Vergleich zu den Komplexitäten alter Aufnahmemethoden. Von der Erfindung des Phonographen bis zu Robert Moogs brillianten analogen Abenteuern, die Betrachtung der Erfindungen prädigitaler Schallpioniere und das Verständnis ihrer mühsamen Aufnahmetechniken, können den angehenden Musikproduzenten eine dringend benötigte Perspektive bieten.

Begleitet uns mit diesen 18 erstaunlichen Fotos von vordigitalen Musikaufnahmegeräten auf eine Reise zurück in die alten Zeiten.

Die akustische Ära (1877-1925)

1887 erbaut Thomas Edison den weltweit ersten Phonographen, nachdem er „Mary's Little Lamb" erfolgreich von einer Alufolie um einen sich drehenden Zylinder wiedergegeben hat.

Lionel Mapleson optimiert das Aufnahmegerät, mit dem er im New Yorker Metropolitan Opera House (1902) Aufnahmen gemacht hat. (Öffentliche Bibliothek; New York)

Die Kunst der Geräusche: Der futuristische Maler Luigi Russolo möchte mit seinem krachenden mechanischen Orchester (1913) unsere Ohren dem Lärm der Moderne öffnen. (UbuWeb)

„Jede Manifestation des Lebens wird von Lärm begleitet. Lärm ist daher unseren Ohren vertraut und besitzt die Kraft, uns sofort an das Leben selbst zu erinnern. Musikalischer Klang, ein Ding, das dem Leben fremd und unabhängig ist ... ist für unsere Ohren zu etwas geworden, was ein zu bekanntes Gesicht ist für unsere Augen ist. "

Das Victor Orchestra drängt sich für eine frühe akustische Aufnahmesession um ein riesiges Horn im Studio der Victor Talking Machine Company. (Kongressbibliothek)

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