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Interviews

Rey & Kjavik

Im Gespräch mit dem Frankfurter DJ/Produzenten, der gerade seine neueste EP auf Katermukke veröffentlicht hat

  • Mixmag Readktion
  • 16 December 2015

Watergate, Harry Klein, SonneMondSterne Festival, Burning Man – 2015 war ein sehr erfolgreiches Jahr für dich. Was war dein persönliches Highlight?
Ich sehe das ganze Jahr als ein großes Highlight in meiner noch jungen Karriere an. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, meine Musik an Orten vorzustellen, bei denen ich vor drei Jahren womöglich laut gelacht hätte, wenn mir jemand das prophezeit hätte. Clubs wie das Watergate, das Harry Klein, der Kater Blau, das SMS oder das Burning Man Festival sind Spielstätten, an denen eine ganz eigene Magie herrscht.

Apropos Burning Man – hört sich nach einem riesigen Abenteuer an. Was hat dich am meisten fasziniert?
Der Vibe dort draußen im Nichts ist einzigartig! Das Lichtermeer in der Nacht und die unglaublich vielen und nie enden wollenden Eindrücke, der Zusammenhalt der Besucher, die Sauberkeit des gesamten Geländes, die Kunstinstallationen sowie die Vielfalt und Kreativität der Besucher sind Sachen, die einem auf jeden Fall länger im Gedächtnis bleiben und bestimmt auch einige Besucher in ihrer Lebens- und Sichtweise positiv beeinflussen können. Vor allem die Unwichtigkeit von Zeit und der Fakt, dass man tagelang für die „echte" Welt nicht zu erreichen ist, sind gerade heutzutage Attribute, die sehr kostbar geworden sind. Über das Festival könnte ich ewig erzählen, aber ich bin generell kein Freund davon, Gefühle in Worte zu verpacken. Alles in allem ist das Burning Man Festival etwas, wo jeder Liebhaber von Kunst und elektronischer Musik seine eigene Welt verlassen kann, um für ein paar Tage die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen um mit Gleichgesinnten auf eine ganz besondere Art die Wüste Nevadas zu beleben.

Die Video-Snippets auf deiner Facebook-Fanpage sprechen in Sachen Energie eine eigene Sprache. Worauf achtest du bei deinen Sets? Wie schaffst du es, die Energie aufrechtzuerhalten?
Ich habe einfach musikalisch das gemacht, worauf ich am meisten Lust hätte als Gast, was mich wahrscheinlich zum größten Fan des typischen Rey & Kjavik-Sounds macht und weshalb ich on stage auch immer voll dabei bin. Die heavy Basslines, gepaart mit House und einer Prise Hip-Hop, bringen diese Energie im Endeffekt einfach mit sich, und ab dem Moment, wo wir alle den Bass spüren, ist party on!

Dein mittlerweile fünftes Katermukke-Release ist heute erschienen. Wie kamst du zu dem Label?
Als ich 2013 mit Dapayk und Label-Head Dirty Doering im Kater Holzig spielte, verständigten wir uns beim gemeinsamen Abendessen darauf, dass ich ihm Demos für Katermukke zukommen lasse. Zurück in Frankfurt, schickte ich ihm am Sonntag direkt „I Want", und er rief mich am Dienstag an und sagte: Wir releasen die EP Ende der Woche! Das machte die Katermukke-Bande von Anfang an sympathisch und unkonventionell. Seitdem habe ich dort eine Basis gefunden, die anscheinend für alle super passt und bei der ich mich sehr wohlfühle. Es herrscht absolutes Vertrauen in die Arbeit auf beiden Seiten, und das ist mir speziell das Wichtigste!

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