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Bose wird wegen illegaler Erhebung von Nutzerdaten durch seine Wireless-Kopfhörer verklagt

Ein Käufer geht gegen den Audio-Riesen vor

  • Mixmag Redaktion
  • 20 April 2017
Bose wird wegen illegaler Erhebung von Nutzerdaten durch seine Wireless-Kopfhörer verklagt

Bose sieht sich mit einer Klage konfrontiert, nach der das Audio-Unternehmen offenbar Konsumenten seiner wireless Kopfhörer ausspioniert hat sowie gesetzeswidrig Daten über dieselben gesammelt und an Dritte weitergegeben haben soll.

Laut Fortune wird diese seitens des Bose-Konsumenten Kyle Zak angestrebt, der angibt, dass die Bose Connect App ohne deren Zustimmung widerrechtlich Nutzerdaten sammelt und speichert, was den Wire Tap Act sowie zahlreiche andere Gesetze zur Privatsphäre verletzt.

Zaks Anwalt Christopher Dore sagte gegenüber der BBC warum diese Angelegenheit offengelegt werden muss: „Die Leute setzen sich Kopfhörer auf, weil sie glauben es wäre privat, aber sie könnten Informationen preisgeben, die sie nicht teilen möchten.“

Die Beschwerde hebt hervor, warum die gesammelten Informationen sensibel für die Verwender sind und warum diese wertvoll für dritte Parteien seien: „Tatsächlich stellt die persönliche Audio-Selektion – darunter Musik, Radiosendungen, Podcasts und Lesungen – einen Eindruck über die Persönlichkeit, das Verhalten, politische Ansichten und die Identität im erheblichen Umfang dar.“

In der Klageschrift werden neben der App weitere Bose Produkte angeführt, darunter QuietComfort 35, QuietControl 30, SoundLink, Around-Ear, Wireless Headphones II, SoundLink Color II, SoundSport Wireless und SoundSport Pulse Wireless.

Der Kläger versucht, neben der Durchsetzung eines Stopps weiterer Datensammlung durch Bose, auch einen Schadensersatz in Höhe von $ 5 Millionen durchzusetzen.

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