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China verbannt Hip-Hop-Kultur aus dem Fernsehen

Auch tätowierte Schauspieler sind nicht mehr erlaubt

  • Mixmag Redaktion
  • 23 January 2018
China verbannt Hip-Hop-Kultur aus dem Fernsehen

In der Volksrepublik China bestimmt die KP was gut ist und was nicht. Diverse Internetanbieter und -medien sowie Künstler haben dies bereits zu spüren bekommen.

Nun hat es die „Hip-Hop-Kultur“ getroffen, die laut Time und Sina offiziell aus dem dortigen TV verbannt wurde. Ebenfalls von Zensur betroffen sind Schauspieler mit Tattoos!

Die Landesverwaltung für Presse, Veröffentlichung, Radio, Film und Fernsehen (SAPPRFT), Chinas höchste Medieninstanz, hat festgelegt, „dass Programme keine Schauspieler mit Tattoos beinhalten (oder) Hip-Hop-Kultur, Subkultur (nicht Mainstream-Kultur) entmutigte Kultur (dekadente Kultur) zeigen.“

Der chinesische Rapper GAI (Zhou Yan) wurde kürzlich bereits aus der Castingshow Singer gestrichen und Clips seiner bisherigen Auftritte bei diesem TV-Format aus dem offiziellen YouTube-Kanal des verantwortlichen Senders China Human TV gelöscht. Im Trailer der Show taucht er allerdings immer noch auf.

Tecent News berichtet weiter, dass mit VaVa ein weiterer Rapper aus der Show Happy Camp gestrichen wurde. Ebenfalls von der Zensur getroffen hat es einen Kandidaten der Show Super Brain, dessen Halskette im angeblichen „Hip-Hop-Style“ durch Bildbearbeitung unkenntlich gemacht wurde.

Daran anknüpfend präzisierte der Leiter Öffentlichkeitsarbeit der SAPPRFT nun die Vorgaben für die Medienschaffenden:

„Setzen sie unter keinen Umständen Schauspieler ein, deren Herz und Moral nicht im Einklang mit der Partei stehen und deren Moral nicht edel ist.“

„Setzen sie unter keinen Umständen Schauspieler ein, deren ideologisches Niveau niedrig ist und die über keine Klasse verfügen.“

„Setzen sie unter keinen Umständen Schauspieler ein, (behaftet) mit Makeln, Skandalen und fragwürdiger moralischer Integrität.“

Ob die neuen Vorschriften auch für tätowierte Techno-DJs in den Partyzentren Hongkong, Shanghai, Peking und Macao gelten, ist der Redaktion bislang nicht bekannt...

(Via: Time)

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