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Der Vize-CEO von Goldman Sachs legt auf als DJ D-Sol

Von überzogenen Boni zu absurden DJ-Gagen?

  • Mixmag Redaktion
  • 15 July 2017
Der Vize-CEO von Goldman Sachs legt auf als DJ D-Sol

Goldman Sachs ist als eine der führenden Investmentbanken vielen sicher noch wegen ihres Engagements in der Hochzeit der sogenannten „New Economy“ und des nachfolgenden Platzens der daraus resultierenden Dotcom-Blase in Erinnerung.

Oder wegen ihrer Rolle in Zeiten der US-Immobilienkrise, in der so manche Institution die Risiken von Hypothekenkrediten diverser Hauseigentümer ineinander verschachtelte und im Markt anpries, obwohl sie zeitgleich gegen diesen Gesamtmarkt wettete, offenbar bereits in der sicheren Annahme, dass die Kreditnehmer dieselben niemals werden bedienen können.

Dass beide Blasen glorreich platzten und neben dem Verlust von unzähligen Arbeitsplätzen auch den von aberwitzigen Steuermitteln auf der ganzen Welt zur Folge hatte, ist längst Geschichte. Ebenso wie die legendäre Aussage des Goldman Sachs Vorstandsvorsitzenden Lloyd Blankfein in Bezug auf Unternehmensgewinne und Bonuszahlungen, nur ein Jahr nach der Hochzeit der letzten Krise: „Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet."

Weniger bekannt hingegen dürfte Goldman Sachs als Talentschmiede aufstrebender Sterne am DJ-Himmel sein. Nun macht David M. Solomon, seines Zeichens Vize-CEO der Investmentbank, als DJ D-Sol (Solomon hätte aufgrund der Verwechslungsgefahr wohl auch rechtliche Probleme beinhaltet) von sich reden.

Auf seinem (privaten) DJ Instagram Account zeigt er ein Video, in dem er beim Auflegen auf einem Tagesevent anlässlich des Wochenendes vom 4. Juli (Independance Day) zu sehen ist.

Laut einem Artikel in The New York Times, der sich mit der musikalischen Karriere Solomons beschäftigt, war dieser in den letzten Jahren häufiger als DJ in Hotspots wie New York, Miami oder den Bahamas unterwegs, wie auch mit Paul Oakenfold und dessen Generations Tour. Bevor sein DJ Instagram Account auf „privat“ geschaltet wurde, gaben die dort bereitgestellten Clips Aufschluss über die Musikrichtung, die DJ-Sol zum Besten gibt, darunter kommerziellere EDX-Stücke.

Wie heißt es doch in Anlehnung eines 1967er-Zitats (und in lupenreinen Pidgin-English) so schön? Make music, not banking!!!

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