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Reviews

Kaczmarek

"IIIIIIIIIIIIII" (KCZMRK)

10/10

  • Markus Jogun
  • 6 December 2017
Kaczmarek

Paul Ritch hat sich im letzten Jahrzehnt mit zahllosen Releases auf den bedeutendsten Imprints der Szene hervorgetan. Nun streckt er mit dem Alias Kaczmarek die Fühler in neue Bereiche aus, und hat mit KCZMRK direkt ein neues Label gestartet. „IIIIIIIIIIIIII“ ist Teil eines neuen, ganzheitlichen Audio-Visuellen Konzepts, und bricht mit den bisherigen Outings des Franzosen. Von geradlinigen Peaktime Nummern wie Track 13 bis zu Soundscapes in Track 8, findet sich hier die gesamte Bandbreite von minimalistisch angehauchtem Techno. Ritch versteht es Analogen LoFi mit interessantem Editing und digitalen Spielereien zu verbinden.

Das Album wirkt nicht zuletzt aufgrund der (zugegebenermaßen sehr unpraktischen) Tracknamen als Ganzes, das Sounddesign ist aus einem Guss, überrascht mit unerwarteten Einwürfen, driftet aber nie in die belanglose Zurschaustellung Technischen Könnens ab. Man ist sich nie so ganz sicher wo man sich genau innerhalb der rund 60 Minuten Spielzeit befindet. Das Konzept geht auf, Trackgrenzen verschwimmen und doch kann ich mir einige Nummern auch in DJ-Sets vorstellen. Seine ganze Wirkung entfaltet das Album aber beim Durchhören mit Kopfhörern, oder in einem der kommenden Audio-Visuellen Livesets.

Anspieltipps:
B2 / 5. IIIII
C2 / 7.IIIIIIII
E2 / 12. IIIIIIIIIIII
F1 / 13. IIIIIIIIIIIII

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