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Laut einer Studie ist man mit 37 Jahren zu alt fürs Clubbing

Alle die vor dem 12. Juli 1980 geboren wurden bleiben bitte ab sofort zu Hause

  • Mixmag Redaktion
  • 11 July 2017
Laut einer Studie ist man mit 37 Jahren zu alt fürs Clubbing

Alle oldschool Clubber bitte einmal die Taschentücher rausholen! Nun ist es amtlich. Es gibt harte, wissenschaftliche Fakten ab welchem Alter ihr euch nicht mehr im Club blicken lassen könnt, weil ihr zu alt seid.

Laut einer aktuellen Studie, die offenbar ihren Ursprung bei Currys PC World (das waren die einzigen, die Kommentare zu den Resultaten bereitgestellt haben) hat, wird es ab 37 Jahren offiziell „tragisch“ für euch einen Nachtclub zu besuchen.

Weiter stellt die Studie fest, dass wir ab dem Alter von 31 Jahren damit beginnen es vorzuziehen auf der heimischen Couch zu verweilen, statt auszugehen. Beinahe die Hälfte der Befragten gab an, dass sie es grundsätzlich bevorzugt zu Hause vorm Fernseher zu bleiben – unabhängig vom Wetter – und hohe Kosten für das Ausgehen waren ebenfalls ein großes Argument der Stubenhocker.

Während Clubbesuche und soziale Kontakte offenbar im Alter von 37 als No-Go angesehen werden, zeigt die Befragung, dass 14 Prozent der Teilnehmer gerne zu Hause bleiben, um von dort Leute auf Facebook zu stalken. Weitere 37 Prozent erfreuten sich generell an der Nutzung sogenannter sozialer Medien.

Offenbar wurde in der Studie niemand zu seinen Hörgewohnheiten befragt, ob, wann und wie man aktuelle Musik (in einem Club) konsumiert. Stattdessen wurde erhoben wie viele Personen sich nicht „in Schale werfen“ (22 Prozent), keinen „Babysitter besorgen“ (12 Prozent) oder kein „Taxi bestellen“ (21 Prozent) wollen.

70 Prozent der Befragten haben darüber hinaus bereits ihren Schatz gefunden und wie ja jeder weiß, ist dies der einzige Grund warum man in einen Club geht.

Matt Walburn von Currys PC World äußert sich wie folgt zur Studie: „Die The Great Indoors Studie nimmt die Tatsache zur Kenntnis, dass es einen Zeitpunkt gibt, ab dem wir den Komfort unserer zu Hause mehr zu schätzen wissen als ein hektisches Sozialleben und dies kann oft der Hinderungsgrund sein das soziale Party- und Nachtvögelchen zu spielen.“

Er führt weiter aus, dass „es heute nahezu unmöglich ist sich zu Hause zu langweilen, mit endlosen Box Sets und der neuesten Unterhaltungstechnik, wie 4K TV-Geräte, die das inhouse Erlebnis so weit verbessert haben, dass es oftmals sein „Outdoor“-Gegenstück übertrifft.“

Naja, Matt, dieser Meinung pflichten wir sicherlich nicht hundertprozentig bei. Leben ist halt immer noch lebending oder live, wie unsere Londoner Kollegen sagen würden und so etwas findet man dann i.d.R. doch eher außerhalb der eigenen vier Wände und abseits der Glotze.

Und mit dem Alter ist das auch so eine Sache: Man ist immer nur so alt wie man sich fühlt (so abgedroschen das auch klingen mag) und in der echten Clubszene juckt es eigentlich auch keinen wie alt man ist, so lange man Spaß hat und respektvoll mit den anderen umgeht.

(Foto: Tristan O'Neill)
(Via Yorkshire Evening Post)

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