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Interviews

Premiere: Psyk mit „Origin“

Der Madrilene checkt mal wieder im eigenen Label ein

  • Mathias Bartsch
  • 20 April 2016
Premiere: Psyk mit „Origin“

Neben Produzenten wie Tadeo, Oscar Mulero oder Tensal gehört seit vielen Jahren auch Manuel Anós aka Psyk zur Elite des spanischen Techno. Der in Madrid beheimatete Produzent und DJ kehrt nun für die Single „Origin/Wire“ nach seinem vielumjubelten 12“- Debüt mit „Works“ auf Tresor zum eigenen Label Non Series zurück, auf dem er bisher vor allem unter seinem weiteren Alias Maan veröffentlichte. Das Label entwickelt sich wie die Karriere von Psyk seit seiner Gründung in imposanter Form und kann mittlerweile auf Releases von Schwergewichten wie Chevel, Mark Broom oder dem bereits erwähnten Tadeo, der erst kürzlich sein cineastisches Techno-Album „Chronicles of the Future“ darauf herausbrachte, verweisen.

Die deepen Tracks auf der anstehenden Veröffentlichung zeigen einmal mehr das große Talent von Psyk für die Produktion von minimalistisch angelegten dubbigen Techno der Extraklasse auf. Präzise in den Mitteln wie repetitiven Drum-Pattern und Bass-Loops oder unruhig schlingernden Lead-Synth-Passagen sowie leicht dunklen Flächen garantieren die Tracks intensive Clubmomente. Kein Wunder, dass Psyk mittlerweile ein gern gesehener Gast bei absoluten Top- Labels ist. Denn vor dem letztjährigen Release auf Tresor hat Manuel Anós bereits bei Mote- Evolver von Luke Slater oder CLR, dem Imprint von Chris Liebing, mit eigenen Veröffentlichungen den jeweiligen Backkatalog der Labels um einige Rillen aufgewertet.

Den Song „Origin“ könnt ihr bei uns heute schon einmal vorab exklusiv hören und wir haben Manuel Anós anlässlich der Premiere noch kurz ein paar Fragen gestellt!

Wie würdest du die Tracks mit deinen eigenen Worten beschreiben?
Beide Songs sind repetitiv und minimalistisch angelegt. „Origin“ ist ein wenig hypnotischer und „Wire“ im Vergleich mit mehr Groove ausgestattet. Auf jeden Fall sind es jeweils DJ-Tools.

Warum hast du dich diesmal entschieden, unter dem Moniker Psyk auf deinem Label zu releasen, da du ja in der Vergangenheit fast ausschließlich als Maan auf Non Series unterwegs war?
Irgendwie war es an der Zeit. Als ich mit Non Series anfing, hatte ich eigentlich nicht vor, als Psyk auf dem Label zu veröffentlichen. Mittlerweile hatte ich aber schon länger geplant, dass ich auch Psyk-Tracks auf dem Imprint herausbringen könnte. Ich habe dann gewartet bis zum jetzigen Release, da ich etwas wollte, das besonders gut zum Label passt.

Was würdest du sagen, ist musikalisch für dich der größte Unterschied zwischen deinen Aliassen Maan und Psyk?
Mit Maan liegt der Fokus mehr auf dem Groove, während ich mit Psyk eher dunklere Sachen mache, wobei sich beide grundsätzlich trotzdem sehr nah stehen.

Wo sehen wir dich in den nächsten Monaten?
Ich habe einige Auftritte in der nächsten Zeit! Eines der anstehenden Highlights ist das Exit Festival in Serbien, auf dem ich zum ersten Mal auflegen werde. Außerdem freue ich mich total auf die zwanzigste Ausgabe des Aquasella Festivals im Juli und auf das Mugako Festival im Mai, die beide in Nordspanien stattfinden. Nach Deutschland komme ich das nächste Mal ebenfalls im Mai, diesmal für einen Abend im Berghain!

Okay, nenn doch bitte zum Abschluss noch einige deiner Favoriten aus dem Katalog von Non Series!
Also, besonders mag ich zum Beispiel die „Black Bloc“- EP von Raffaele Attanasio, Chevel mit „Air Is Freedom“ oder ebenfalls die Releases „Attitude“ von Mark Broom sowie „Nightshades“ von Savas Pascalidis!

„Origin/Wire“ von Psyk erscheint am 22. April auf Non Series und ist hier oder hier als Pre-Order verfügbar.

Tracklisting:
1 Psyk – Origin
2 Psyk – Wire

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