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Razzia im Kiewer Club Jugendhub durch Polizei und Millitär

Das Vorgehen der Einsatzkräfte war laut Zeugen übermässig brutal

  • Mixmag Redaktion
  • 6 November 2017
Razzia im Kiewer Club Jugendhub durch Polizei und Millitär

Kiews Club Jugendhub war bereits vor einer Woche das Ziel einer groß angelegten Razzia, bei der die beteiligten Polizei- und Millitäreinheiten offenbar nicht sehr zimperlich vorgegangen sind und zahlreiche Verhaftungen durchgeführt haben.

Videos des Vorfalls kursieren in den Sozialen Netzwerken. Außerdem berichten diverse Augenzeugen von ca. 50 Uniformierten, die den Club gegen 2 Uhr morgens unvermittelt gestürmt haben. Dessen Mitbesitzerin, Anastasiia Spyrydenko, beklagt: „Sie haben Leute vollkommen ohne Grund geschlagen – alle waren veröngstigt und niemand hat sich wiedersetzt.“

Der Polizeibericht behauptet, dass der Club „ohne Genehmigung betrieben wird". Kseniya Proknova, die Anwältin des Clubs, hält in einem Facebook Post dagegen, dass „alle Papiere einwandfrei sind“.

Im Jugendhub finden seit der Eröffnungs des Clubs Anfang des Jahres regelmässig Partys mit lokalen House und Techno Acts statt. Der Club bleibt geöffnet, hat jedoch für die nächste Zeit keine weiteren Partys mehr angekündigt.

Bereits vorab kam es in Kiew immer wieder zu teils harschen Angriffen der Behörden auf dortige Clubs sowie deren Schließungen. Der Club Closer alleine war 2015 mehrmals Ziel von Razzien, bis er dann wegen des Verdachts des Drogenhandels ganz geschlossen wurde.

(Via: RA)

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