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14-Jährige schmeißt 200 Personen „Rave" über Airbnb

„Die Straßen stanken nach Jägermeister."

  • Mixmag Redaktion
  • 13 March 2018
14-Jährige schmeißt 200 Personen „Rave" über Airbnb

Die Vermietungsplattform Airbnb erfreut sich nicht nur bei Reisenden in die angesagten Party-Hotspots zwecks Übernachtung immer größerer Beliebtheit, sondern wird von Feierwütigen auf der ganzen Welt zunehmend gleich zum Location-Scouting für die nächste Party genutzt.

Dies stellte eine junge Kanadierin jüngst eindrucksvoll wieder unter Beweis. Die 14-Jährige mietete über die elterliche Kreditkarte direkt ein ganzes Haus in einer guten Wohngegend in West Vancouver an und schmiss darin eine Feier mit 200 Gästen.

Nicht weiter verwunderlich, dass dies bei den Anwohnern auf keine allzu große Gegenliebe traf. Einer der Nachbarn beschreibt gegenüber dem Vancouver Courier zwar, dass das betreffende Haus sich bereits zuvor als das „Partyhaus“ herumgesprochen hat, aber der jüngste Vorfall ging weit über frühere Partys hinaus, da der Bass die gesamte Nachbarschaft zum Erbeben gebracht hat und immer mehr Kids dort eingelaufen sind.

Die herbeigerufenen Einsatzkräfte der West Vancouver Police hatten nach Angaben von Constable Jeff Palmer alle Hände voll zu tun, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

„(Dort herrschte) große Verwüstung – Kunstwerke zertrümmert, Möbel zerschlagen, Schäden an den Wänden, in den Whirlpool geworfene Möbelstücke – einfach eine wirklich lange Schadensliste, die nach Schätzung des Eigentümers irgendwo bei $20.000 liegt.“

Nachbarn erzählen, dass es nach Eintreffen der Polizei nur 45 Minuten gedauert habe bis wieder Ruhe eingekehrt war, jedoch nach Abzug der Partygänger die „Straßen nach Jägermeister stanken aufgrund des ganzen Verschütteten.“

Die Eltern des verantwortlichen Mädchens, die gemeinsam mit dem Hauseigner am Ort des Geschehens eintrafen, wollen sich laut Plamer untereinander regeln. Der Eigentümer wird wohl auf weitere rechtliche Schritte gegen die 14-Jährige verzichten.

Beim „Partyhaus“ handelt es sich übrigens um ein knapp $3,5 Millionen teures Objekt, dass sowohl über Airbnb als auch VRBO zur Vermietung für $600 pro Nacht angeboten wird. Im Vergleich zur Anmietung eines Clubs geradezu ein Schnäppchen (vom dortigen Einlass- und Alkoholverbot für Minderjährige einmal ganz zu schweigen) – wenn da nur nicht die ganzen „Nebengeräusche“ wären...

Eltern-Regel Nr. 1: Kreditkarten stets außerhalb der Reichweite des eigenen Nachwuchs aufbewahren!

Mehr Airbnb Party-Fails findet ihr hier oder hier.

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